{"id":1183,"date":"2018-08-11T09:01:12","date_gmt":"2018-08-11T08:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/roswitha-faist.at\/?p=1183"},"modified":"2023-04-17T19:26:38","modified_gmt":"2023-04-17T18:26:38","slug":"spreu-und-weizen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/roswitha-faist.at\/?p=1183","title":{"rendered":"Spreu und Weizen"},"content":{"rendered":"<h3>Ich liebe Getreidefelder, die \u00c4hren wenn sie sich sanft im Wind bewegen, als wollten sie mir zuwinken, um zu zeigen welche Kraft sich in ihren \u00c4hren birgt.<\/h3>\n<p>Da kommt einfach Freude auf und eine Dankbarkeit \u00fcber diese F\u00fclle, die unser Leben ausmachen kann, wenn wir sie erkennen und wertsch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Peter Rosegger hat dies so wunderbar ausgedr\u00fcckt:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was ist alle gemachte Poesie in einer gro\u00dfen Stadt gegen die Sch\u00f6nheit eines Kornfeldes.<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Ernte wird bereits das Korn von der Streu getrennt.<\/p>\n<p>Im \u00fcbertragenen Sinne kann dies auch auf den Charakter eines Menschen, wie nach dem Bibelspruch : <strong>&#8222;Die Spreu vom Weizen zu trennen&#8220;,<\/strong> \u00fcbersetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Also das Gute vom Schlechten, das Verwertbare vom Nutzlosen trennen.<\/strong><\/p>\n<p>Alle\u00a0<strong> Charaktereigenschaften, <\/strong>sowohl die <b>Guten<\/b> als auch die <strong>Schlechten <\/strong>sind in uns angelegt, die es gilt zu\u00a0<strong>erkennen<\/strong> und zu\u00a0<strong>trennen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Durch unsere fr\u00fcheren Verk\u00f6rperungen haben wir ja bereits ges\u00e4t, was uns in diesem Leben zum Schicksal wird.<\/strong><\/p>\n<p>Lassen wir uns durch <strong>Versuchungen<\/strong> und <strong>Verf\u00fchrungen<\/strong> leiten oder h\u00f6ren wir auf unsere <strong>innere Stimme<\/strong>, das<strong> Gewissen, <\/strong>um den <strong>Weg der Wahrheit<\/strong> zu gehen?<\/p>\n<p>Dieser Weg f\u00fchrt uns in die tiefsten Schichten unserer Seele, die nach oben kommen\u00a0 um sich ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Wie wir mit <strong>unseren Anteilen<\/strong> umgehen, ob wir uns weiter treiben lassen oder wir <strong>aufrichtigen Herzens<\/strong> unser Leben meistern, liegt in unseren H\u00e4nden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Im Leben begegnen uns diese Lektionen auf allen Ebenen, um daraus zu lernen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gott<\/strong> hat uns den<strong> freien Willen<\/strong> dazu gegeben, um <strong>Sch\u00f6pfer<\/strong> unserer <strong>Lebensgestaltung<\/strong> zu werden.<\/p>\n<p>Wie das Getreide, das vom Bauern ges\u00e4t wurde, jedoch die Anlage was daraus werden soll, liegt im Korn verborgen. Durch die Einfl\u00fcsse der Elemente , Sonne, Luft, Wasser und Erde, kann sich <strong>das Beste<\/strong> daraus entwickeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Alles was Zuviel ist, kann die Ernte jedoch sch\u00e4digen, ja sogar zunichte machen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Das Ma\u00df aller Dinge sollte unser Leben ausmachen, um zu reifen, um WEISE zu werden.\u00a0<\/strong><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Eine gute Ernte zeigt sich an dem was wir mit unseren Talenten gemacht haben.<\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Was wir s\u00e4en werden wir ernten, dies gilt weiterhin bis in alle Ewigkeit, wo wir den Pr\u00fcfungen standhalten m\u00fcssen, ob wir Spreu oder Weizen geerntet haben.<\/h3>\n<p>Roswitha Faist<\/p>\n<p>Foto: Pixabay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich liebe Getreidefelder, die \u00c4hren wenn sie sich sanft im Wind bewegen, als wollten sie mir zuwinken, um zu zeigen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19,18],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1183"}],"collection":[{"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1183"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4910,"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1183\/revisions\/4910"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/roswitha-faist.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}